Amalgamsanierung und Quecksilberausleitung

Füllungen müssen heute nicht mehr aus Amalgam (Zusammensetzung aus der sogenannten Feilung bestehend aus 15-30% Kupfer, 30-70% Silber und etwas Zinn und dem aus bis zu 58% bestehenden Schwermetall Quecksilber) bestehen.

Zahnfarbene Komposit- oder Keramikmaterialien sind ästhetisch sehr viel ansprechender und zudem gesundheitlich unbedenklich. Durch die Vermeidung von Metalllegierungen wie Amalgam wird eine bessere Biovertäglichkeit des gesamten Organismus erreicht.

Kontrovers wird momentan die Korrelation zwischen Amalgam (Quecksilber) und der Entstehung verschiedener Krankheiten diskutiert. Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Quecksilberbelastung im Körper und der Menge bzw. der Größe der Amalgamfüllung nachweisen. Unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Depressionen, Reizbarkeit, rheumatische Erkrankungen, Behandlungsresistenz anderer Erkrankungen, Nasennebenhöhlenerkrankungen, chronische Verdauungsstörungen durch Metalleinlagerungen im Darm und weitere Erkrankungen, können aus einer Quecksilberbelastung resultieren.